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„Ein Labor in einem Landeskrankenhaus. Seit einiger Zeit passieren dort vermehrt Fehler. Die Kolleginnen Erika und Hanni wissen, dass der Verursacher ihr Kollege Rainer ist. Doch vor ihrer Chefin Frau Haas decken sie Rainer, der zur Zeit private Probleme hat. Als die Fehler immer massiver werden, wendet sich Hanni mit einem Verdacht an Erika: Rainer hat ein Alkoholproblem. Die beiden wissen nicht, wie sie damit umgehen sollen. Doch auch als die Situation zu Eskalieren beginnt, verraten sie Rainer vor der Chefin nicht. Als diese mit Konsequenzen für weitere Fehler droht, ist guter Rat teuer ...“
Gesundheitsförderung einmal anders. Rund 130 BesucherInnen konnten gestern im Brucker Kinosaal diese und weitere Szene verfolgen und bekamen so Antwort auf die Frage, was interaktives Theater mit Gesundheitsförderung zu tun hat. Die Stadt Bruck an der Mur, blue|monday gesundheitsmanagement und InterACT entführten in die Welt der betrieblichen Gesundheitsförderung und Suchtprävention und zeigten kurzweilig und lebendig auf, wie brisante Themen mit Hilfe von interaktivem Theater thematisiert werden können.
Pilotphase beendet Die Pilotphase des Gesundheitsförderungsprojektes? „blauPAUSE“ wurde mit dieser Veranstaltung nach vier Jahren intensiver Projektarbeit offiziell abgeschlossen. Unter der Projektträgerschaft von Bruck an der Mur und der Hauptförderung durch den FGÖ – Fonds Gesundes Österreich - konnten in den letzten Jahren Theaterszenen entwickelt werden, welche sich mit verschiedenen Gesundheits- und Krankheitsaspekten befassen.
Renommierte Betriebe wie die voest alpine-Division Bahnsysteme, Stadtwerke Bruck an der Mur, Magistrat Graz oder die Steiermärkische Gebietskrankenkasse konnten auch dem Geschäftsführer des Fonds Gesundes Österreich, Mag. Christop Hörhan über die guten Erfolge der Pilotprojekte berichten und am interaktiven blauPAUSE-Training teilnehmen.
Alkohol, Rauchen, Stress und Betriebsklima So z.B. die Szene „Tiefdruck“, zum schlechtem Betriebsklima oder „Zündstoff“, eine Auseinandersetzung zwischen RaucherInnen und NichtraucherInnen. „Getriebe“ beschäftigt sich mit den derzeit sehr aktuellen Themen Stress und Burnout. Besonders berührt zeigten sich die ZuschauerInnen von der Szene „Reagenzien“, die sich mit dem schwierigen Thema „Alkoholismus am Arbeitsplatz“ auseinandersetzt. blauPAUSE bietet die Gelegenheit zur interaktiven Beteiligung: Es besteht für das Publikum nicht nur die Möglichkeit des Zuschauens sondern auch des aktiven Eingreifens in die szenischen Verläufe, um dem Geschehen auf der Bühne eine Wendung zu geben, um Veränderungs- und Lösungsideen auszuprobieren.
Vielfältige Einsatzmöglichkeiten. „Da ertappt man sich selber manchmal, sieht gewisse Fehler, die man macht, die einem aber sonst gar nicht so bewusst sind.“, so ein Teilnehmer, der blauPAUSE in einem Seminar erlebt hat. Einsatzmöglichkeiten von blauPAUSE reichen von Firmenveranstaltungen, Workshops bis hin zu Seminaren zur Wissensvermittlung und Lehrlingsprojekten. Die jeweiligen Szenen werden nach Rücksprache an die Bedürfnisse des Unternehmens angepasst.
Statement Mag. Barbara Supp
blue|monday gesundheitsmanagement, Projektleitung
„Wir haben bereits viele Ideen für weitere Szenen und freuen uns, wenn Interesse von Firmen am Einsatz von blauPAUSE besteht.“, sagt Mag. Barbara Supp von blue|monday gesundheitsmanagement, die gemeinsam mit InterAct dieses Projekt entwickelt haben.
Statement GR Dipl.-Päd. Peter KOCH, M.A.S.
Gesundheitsreferent der Stadt Bruck an der Mur, Projektträger
„Dass eine Stadt wie Bruck a.d. Mur Trägerin solcher umfassenden Projekte ist, das ist schon auch ein wenig untypisch. Aber der Stadt Bruck ist es wichtig, innovative, kreative und moderne Projekte nach Bruck zu holen um so auf unserem Weg zur Wohlfühlstadt wieder einen Schritt weiter zu kommen.“
Statement GF Mag. Christoph HÖRHAN
Geschäftsführer des FGÖ – Fonds Gesundes Österreich, Hauptprojektförderer
„Das Projekt blauPause zeigt eindrücklich, dass Gesundheitsförderung auch Spaß machen darf und wie es in Betrieben gelingen kann, heikle Themen anzusprechen. Es wäre schön wenn dieser innovative Zugang von vielen Betrieben aufgegriffen wird.“ so Mag. Hörhan vom Fonds Gesundes Österreich